Filenamen durchnummerieren mit File Enumerator
  Der File-Enumerator benennt Dateien um, und zwar mit einer neuen Abfolge durchnumerierter Namen.

Um Namens-öberschneidungen zu beseitigen, können alle Dateien eines Typs (z.B. .JPG) in einem wählbaren Verzeichnis nach eigenen Vorgaben umbenannt (neu durchnumeriert) werden. Es ist möglich ein Namens-Prefix einzugeben und den Zähler-Start zu bestimmen.

Anwendungsbeispiel: Verzeichnisse, die eine Ansammlung von Dateien enthalten, deren Namen auf alten Numerierungen beruhen, können keine weiteren gleichnamigen Dateien aufnehmen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Dateinamen neu zu verteilen, z.B. vor dem Zusammenführen mehrerer Ordner mit Bildern von einer Digitalkamera, deren Dateinamen mehrfach vorkommen.

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  Zitat:
ich ordne meine Fotos nach Datum.
Im Explorer kann man zusätzliche Spalten für Erstellungsdatum, ćnderungsdatum, Zugriffsdatum anzeigen lassen und nach denen sortieren. Wenn du dort nach Erstellungsdatum sortierst, hast du die gewollte Reihenfolge trotz manipuliertem Bildinhalts.

Ausserdem ist mir keine Digitalkamera bekannt, die Bilder nicht nummeriert ausgeben würde. Die Nummernfolge entspricht exakt auch der kalendarischen Reihenfolge, also einfach nach Namen sortieren lassen.
Zitat:
nun wenn ich kleine eingriffe mach z.b. nur die helligkeit ändere geht mein datum (geändert am) verloren was mir ja wichtig ist!
Wenn du die Helligkeit veränderst, muü anschlieüend das Bild komplett neu geschrieben werden, schlieülich ist jedes einzelne Pixel manipuliert worden, also alles andere als ein "kleiner Eingriff". Es ist ja wohl daher nur logisch, daü sich das im Dateidatum manifestiert ;)

Moin Michael,

super! Da hast Du genau das angepackt, was ich gestern abend bloü angedacht habe und in Ermangelung einer eigenen Digitalkamera auch gar nicht so ganz einfach hätte umsetzen können. Klar, die Minolta meiner Frau und ein paar passende Objektive wären da gewesen....

Ich erlaube mir mal Deine Fotos zu nummerieren, das macht die Sache einfacher:

#1: D80: Nikon 18-70mm
#2: D80: Tokina 12-24mm
#3: D80: Nikon 24-70mm
#4: D200: Nikon 18-70mm
#5: D200: Tokina 12-24mm
#6: D200: Nikon 24-70mm
#7: D200: Nikon 28-105mm
#8: D200: Nikon 28-105mm mit UV-Filter 1
#9: D200: Nikon 28-105mm mit UV-Filter 2

Das 24-70 (#3 & #6) erzeugt so wenig Reflex, dass man kaum was dazu sagen kann, aber bei allen anderen findet sich das zum Bildmittelpunkt symmetrische Abbild der L&e wieder, besonders ausgeprägt beim 28-105 (#7 - #9).

Es fällt auüerdem auf, dass die Reflexe praktisch unabhängig von der verwendeten Kamera sind, insofern würde ich Dir recht geben, dass die D300 da wohl genau das selbe Ergebnis liefern würde. Und Kerstins Minolta auch.

Und schlieülich fällt mir ein Stein vom Herzen bei den Bildern mit UV-Filter: Die haben praktisch keinen Einfluss auf den Reflex der L&e, erzeugen aber radial auüerhalb liegend weitere Reflexe.

Gestern beim grübeln beim Wein ist mir noch ein möglicher Einfluss der verwendeten Blendenöffnung und der Gröüe der Hinterlinse (und der Form sowieso) in den Sinn gekommen. So etwa wie: Je gröüer Blendenöffnung und Gröüe der Linse, desto stärker und unschärfer der Reflex. Kannst Du zu Deinen Testbildern diese Daten noch aus dem Hut zaubern?

Gruü, Matthias

Danke für die vielen Vorschläge!

Zitat:
Mir ist nicht bekannt das es schon mal jemand seine geschafft hat seine Knipse wieder zu nullen
Ich hab's schon geschafft (bei meiner Kodak): Absturz mit anschlieüendem Komplett-Reset. Nix kaputt, aber... beim ersten Mal habe ich nicht gleich bemerkt, daü Uhrzeit und Bildzähler gelöscht waren.

Zitat:
Was hälst Du davon deine Bilder nach Datum und Uhrzeit umzubenennen? Also nach dem Muster 2006-07-01 20-21-15?
Zitat:
Also ich rename seit Jahren die Bilder meiner Digitalkameras auf YYMMDD_hhmmss.jpg um. Da die D200 im Gegensatz zu den Kompaktknipsen mehr als ein Foto pro Sekunde schafft, kommt halt ein a hintendran, dann vielleicht noch ein b...usw...
Das ist mir etwas zu lang -- die Zahl ist ja als eindeutiger Schlüssel gedacht. Dazu kommt, daü ich es nicht besonders angenehm zu lesen (suchen, vergleichen) finde.
Und schlieülich hat das Dateisystem ja schon Datenfelder für Datum und Uhrzeit, da brauche ich ja nicht künstlich auch noch den Dateinamen dafür zu verschwenden.

Zitat:
Seitdem nummeriert die D200 fortlaufend mit der Angabe der richtigen Bildnummer/Auslösung.
Zitat:
Habe gerade im D50-Handbuch nachgesehen. Die Nummerierung kann man mit der D50 ebenfalls einstellen (S. 73, Individualfunktion, Nummerierung, Fortsetzen).
Die Idee hatte ich auch schon, allerdings steht in meinem D50-Handbuch, daü der automatische Zähler maximal 4 Stellen groü sein kann (und maximal 1000 Dateien pro Ordner -- dann nimmt sie einen neuen!). So hab ich's auch bei der Kodak gemacht; aber nach den ersten 10000 Bildern muüte ich dann doch wieder manuell umbenennen. Automatisch ging aber nicht, da die Kodak keinen Zähler für die Gesamtanzahl der Auslösungen führt.

Zitat:
Ich werde nach Sichtung/Auswahl der Fotos die Dateien voran mit dem Jahr und dann fortlaufend mit einer fortlaufenden Nummer benennen.
Ich dendiere eher zu Kamera-Name + laufende Nummer, aber das ist ja eher Geschmackssache...

Zitat:
ich mache für jede idee (früher film) oder shooting eine fortlaufende nummer als datei und dann gibts für jedes weitere bild noch ne folgenummer
Das kommt nicht in Frage -- da müüte ich (oder noch schlimmer -- meine Frau) ja immer, wenn man die Kamera zur Hand nimmt, erst im Menü herumdoktern...

öbrigens, ich habe inzwischen festgestellt, daü Exifer die Summe der Auslösungen für das Rename nicht zur Verfügung stellt -- weiü jemand ein anderes Tool, daü es kann (für Windows)?

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Also eure Argumente bezüglich Verwaltungsoverhead und Killerbürokratie überzeugen mich immer noch nicht, sorry. Z.B. Steuererklärung, klar es ist wohl allgemein bekannt, dass das Deutsche Steuerrecht das komplizierteste Steuerrecht auf der Welt ist, aber auf der anderen Seite braucht der normale Arbeitnehmer nicht alles davon zu wissen. IMHO reicht es für die meisten Steuerzahler ein oder zwei der oft in Bahnhofsbuchhandlungen ausliegenden Bücher zum Thema durchzuarbeiten. Alles andere ist ab der zweiten Steuererklärung relativ mechanisch mit wenig ćnderungen durchzuführen.
Ich kann daher absolut nicht nachvollziehen, dass Leute zwar vielleicht 160 bis 200 Stunden im Monat einer steuerpflichtigen Vollzeitbeschäftigung nachgehen (pro Jahr wären das 1920 bis 2400 Stunden), sich aber auüerstande sehen, vielleicht mal an ein oder zwei Wochenenden insgesamt zehn oder zwanzig Stunden aufzuwenden, um etwas von den Steuern zurückzubekommen.
Und es kann doch auch nicht sein, dass Leute stöhnen, weil sie über jeden verkauften Artikel Buch führen müssen. Hallo, die Artikel sind verkauft, d.h. bei korrekter Kalkulation ist im Umsatz auch noch Gewinn enthalten. öber Leute die sich aufregen wenn sie Rechnungen schreiben (!) (Rechnungen also ausstellen, sie nicht bezahlen), möchte ich jetzt lieber nichts sagen.

@R2C2:

Dein Dad ist sicher ein prima Winzer, aber ich bezweifle, dass er auch sonderlich gut in VBA-Programmierung oder Officeautomation ist. Es kann doch nicht sein, dass zwar jede Menge Action bzw. Arbeit bzw. Umsatz da ist, dann aber über den Verwaltungsoverhead, der durch diesen Umsatz erzeugt wurde, geklagt wird. Wäre es besser, wenn nichts wachsen und keiner kaufen würde?
Wieso schaust du dir nicht mal die Formulare, Berichte, Meldungen, Anträge usw. an, die dein Dad bearbeiten muss? Und die zwei verf*** Ordner Weinanbaugesetz kannst du dir auch mal an einem Wochenende zu Gemüte führen. Dann könntest du deinem Vater vielleicht mal ein paar Excel-Sheets erstellen, die wunderbar irgendwelche Statistiken (auch in grafischer Form) erzeugen und ausdrucken. Die automatisch irgendwelche Mails generieren oder Berichte erzeugen, Webseiten abfragen oder Texte durchsuchen. Etc. pp.

Oder Thema Buchhaltung: Ich muss jede Quittung aufbewahren und meinem Steuerberater vorlegen, na und? Dann wird halt jede sche*** Quittung mit der Digitalkamera abfotografiert, vorher nummeriert, in Kästen gelegt, die von 0, 1, 2, ... durchnummeriert werden und jeweils 1000 Belege fassen.

Die Bilder auf den Compi transferieren, Access anschmeissen, fix ne Tabelle erzeugen mit den notwendigen Attributen (z.B. BLOB für die Bilder oder kompletter Pfadname der Bilddatei), fix Eingabeformular für Tabelle erstellen, dann dort die notwendigen Attribute pro Quittung oder Rechnung oder was auch immer, eingeben (gröütenteils können Standardvorgabewerte benutzt werden, daher minimaler Erfassungsaufwand). Mit entsprechenden "Katalog"-Tabellen bin ich persönlich auf diese Weise in der Lage pro Arbeitstag (8 Stunden) ein paar Tausend Dokumente zu erfassen. Also wo ist das Problem?

Klar, zu Fuü ist man langsamer als mit Fahrrad oder Auto. Und mit der Nagelschere den Rasen mähen dauert auch etwas länger. Aber das ist doch nicht die Schuld des Rasens.

EE